Standortbezogenes Förderkonzept
Unser Ziel ist es, alle SchülerInnen in ihrer Entwicklung zu kompetenten und verantwortungsbewussten Persönlichkeiten zu unterstützen: Sowohl die in bestimmten Bereichen leistungsschwächeren als auch die Begabten.Wir bemühen uns daher um ein individuell förderliches Lernklima, das grundsätzlich an die Stärken der Schülerinnen und Schüler anknüpft und so die Leistungs–, die Lernbereitschaft und den Lernerfolg fördert. Im vorliegenden Standortbezogenen Förderkonzept des BORG Nonntal finden sich bereits bewährte Maßnahmen
genauso wie neu erarbeitete Ansätze.
Schwerpunkt unseres Förderkonzepts:
1. Unterschiedliche Eingangsvoraussetzungen unserer Schülerinnen und Schüler beim Eintritt in das BORGDas Förderkonzept beinhaltet weiters Maßnahmen zur:
2. Förderung und Erhöhung der sozial – emotionalen Kompetenzen3. Förderung leistungsschwächerer SchülerInnen
4. Förderung von besonders leistungsstarken und speziell begabten SchülerInnen
5. Begleitung und Förderung von SchülerInnen mit einem nicht österreichischen kulturellen Hintergrund
6. Bildungslaufbahnberatung
1. Maßnahmen zur Nahtstellenproblematik
Allgemeine Maßnahmen:- Kennenlerntage für die 5.Klassen in der ersten Schulwoche
- „Lernen Lernen“ - Methodentrainingstag(e) für alle 5.Klassen unter Einbeziehung von Klassenlehrer/inne/n und Eltern
- Elternabende in allen 5. Klassen finden möglichst in den ersten Wochen statt
- Soziales Lernen: 1 Wochenstunde in 5A
- Mathematik Förderkurs „Grundlagen der Mathematik“ (5BCD)
im Stundenplan fest verankerte Förderstunde (5A) - Englisch/Italienisch/Französisch/Latein
Crashkurs „Basics“ : Begrifflichkeiten - Englisch
Förderunterricht für leistungsschwache SchülerInnen (spez. HS/2.Leistunsgruppe)
Förderung durch gezielte Binnendifferenzierung - unterschiedliches Arbeitsmaterial
(Fortsetzung des Konzepts bei der Erarbeitung neuer Grammatikkenntnisse auch
in der 6.Klasse)
2. Förderung und Erhöhung der sozial – emotionalen Kompetenzen
- soziale Relevanz und Praxisbezug von Lerninhalten
- Anleitung zu verantwortungsbewusstem Miteinander und wechselseitiger Wertschätzung
- Stärkung der Klassengemeinschaft durch gemeinsame Aktivitäten auch außerhalb des Schulhauses
- Einsatz als Peer Tutor/in (Mathematik, Informatik)
- Unterstützung der Tätigkeit als Klassensprecher/in, Schulsprecher/in, Peer Mediator/in
- Peer education system bei Gruppenarbeit
3. Förderung leistungsschwächerer SchülerInnen
- Intensives Individualisieren im Unterricht
Methodenvielfalt
Eigenverantwortliches Arbeiten
Lerntagebuch, Portfolio
Zusatzaufgaben mit größerer/geringerer fachlicher/logistischer Herausforderung - Differenzierte Unterrichtsgestaltung
Fehlerkultur lernen
Flexibilität in der Darstellung - Förderunterricht
expliziter Förderunterricht (Mathematik, Fremdsprachen)
Schüler helfen Schülern – Tutorensystem: Mathematik, Informatik
Supplierstunden als Förderinstrument - Intensive Beratungstätigkeit
Frühwarnsystem
- Aufzeigen von individuellen Defiziten
- Entwicklung eines Lernplans gemeinsam mit SchülerInnen + Eltern
4. Förderung von besonders leistungsstarken und spezifisch begabten SchülerInnendurch schulische Angebote:
- integrativ im Unterricht durch innere Differenzierung: differenzierte Gruppenarbeiten mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden, Zusatzaufgaben mit größerer fachlicher/logistischer Herausforderung, unterschiedliches Materialangebot etc...
- Vergabe einer FBA und die damit verbundene fachliche Betreuung
- Wahlpflichtfächer
- Unverbindliche Übungen für begabte S/S (Volleyball, Schulband, Chor, Unternehmerführerschein
- Physikstammtisch
- Olympiaden (Chemie, Physik)
- Erwerb von Zusatzqualifikationen (ECDL, Unternehmerführerschein, Cambridge Certificate)
- Pluskurse
- Teilnahme an Wettbewerben (z.B. BE, Musik, Deutsch, Sport)
- Initiative „Schüler an die Uni“
- Kooperation mit FH Urstein (Studiengang Kommunikationstechnologie)
- Teilnahme an Sommerakademien:
JIMS (workshop für Jazz und improvisierte Musik Salzburg )
Genom summerschool
5. Begleitung und Förderung von SchülerInnen mit einem nicht österreichischen kulturellen Hintergrund
- Individuelle Förderung und Beratung
- Deutsch als Zweitsprache (Schulübergreifende Kurse)
6. Bildungslaufbahnberatung
- 7. und 8. Klasse: betreffend den tertiären Bildungsweg, Beratung durch externe Berater und den Schülerberater
- 5. und 6. Klasse: individuelle Beratung (z.B. Schulwechsel, Lehrstelle etc…) durch den Schülerberater und durch die Direktion

